Räuchermischungen Report

Erfahrungsbericht – Räuchermischung AK 47 Loaded

Wir hatten die AK 47 Räuchermischung bisher eigentlich immer als durchaus geladen empfunden. Zum Bersten voll möchten wir das Magazin der Original-RM beschreiben, jeder Schuss ist für uns ein Treffer, wenn wir die AK 47 anwenden. Sie haut einen um und verursacht eine sehr kräftige Entspannung. Das High, welches man dabei im Kopf verspürt ist einzigartig. Die AK 47 Räuchermischung ist nicht nur ein Klassiker; sie ist eine lebende Legende. Kommen wir aber zum Erfahrungsbericht, welcher die AK 47 Loaded behandelt. Diese Räuchermischung ist für uns bloßes Name Dropping und im weitesten Sinne auch Rufmord. Denn dem beschriebenen Räucherwerk kann dieses Kraut nicht einmal ein Wässerchen reichen.

 

Fangen wir aber wieder mit der Geruchsprobe an. Diese nehmen wir – so wir sie nicht im Eifer des Gefechts vergessen – bei jedem Test vor. Dazu öffnen wir wie immer das Tütchen mit der Kräutermischung und riechen daran. Soweit so gut, hier hatten wir es mit ein paar Aromen zu tun, die uns ganz und gar nicht an die wunderbare AK 47 erinnerten. Die Aromen waren nicht herb und von Kräutern gezeichnet, sondern vielmehr pilzig und nasskalt. So wie ein Wald im Herbst es nach dem ersten kalten Regen ist. Naja, der Krieg ist eben manchmal auch schmutzig und deshalb verdampften wir dieses Machwerk trotz der eher wenig einladenden Aromen im unverdampften Zustand.

 

Während der Verräucherung relativierten sich die unschönen olfaktorischen Eindrücke und wurden in Form von Dampf und Luft ein bisschen verwässert an unsere Riechorgane und damit an unsere Organismen getragen. Dort verweilten sie lange und ehrlich gesagt habe ich auf die Gelegenheit, dieses Wort einmal zu benutzen, gewartet: die AK 47 Loaded machte mich rammdösig! Ich fühlte mich wie ein zu lange in der Sonne gestandenes Schaf, das im Schwindel taumelnd und mit einem verklärten Gesichtsfeld durch die Prärie eifert, um seine Herde zu finden. Die Aussagen meines Räucherpartners decken sich in großen Teilen mit meinen Eindrücken.

 

Etwa eine halbe Stunde lang belästigten uns diese an einen Schwächeanfall erinnernden Eindrücke und Gefühle. Dann lichtete sich der Nebel und mit der zurückkehrenden Klarheit war es uns, als wären wir kurzzeitig weggewesen. Wo? Gute Frage! In einem alkoholschwangeren Alptraum vielleicht, der einem nichts Genaues zeigt außer der Aussicht, auf immer mit getrübten Sinnen und ohne Verstand durch die Welt zu eiern. Schwache Gemüter könnten hier vielleicht eine Panikattacke bekommen. Also: Lasst lieber die Hände von dem Zeug!

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