Räuchermischungen Report

Begriffserklärung: Legal Highs

Liebe Freunde,

wenn ihr auf dieser Seite gelandet seid, weil euch die Definitionen des Begriffs auf anderen Seiten, und speziell auf Wikipedia, zu schwammig waren, dann herzlich willkommen! Auch herzlich willkommen an alle, die noch keine Idee davon haben, um was es bei Legal Highs geht. Bevor wir mit genauen Erklärungen anfangen, noch einmal kurz zurück zu Wikipedia: dort werden alle möglichen Begriffe, die im Entferntesten mit Legal Highs zu tun haben, in einen Topf geworfen und kräftig verrührt. Jedoch gibt es nicht den Stoff „Legal High“, der in dieser und jener Form verkauft wird. Vielmehr gibt es viele verschiedene und vor allem unterschiedliche Stoffe, die zur großen Gruppe der Legal Highs gehören!

 

Das sind Legal Highs im Allgemeinen

Legal Highs sind legale Stoffe, Substanzen und Produkte, die eine gewisse Wirkung auf Körper und Geist des Anwenders haben. Diese Wirkung kann entspannender, anregender, erregender, psychoaktiver oder rein somatischer Natur sein. Es kommt dabei auf den Stoff und die Darreichungsform an. Im Grunde könnte man auch Kaffee, Alkohol und Nikotin zur Gruppe der Legal Highs zählen, da sie ebenfalls auf biochemischer Basis und neuronal sowie somatisch wirken.

 

Das sind Legal Highs im Speziellen

Wie gesagt: es gibt nicht das eine Legal Highs, das in hunderten Formen und Farben vertrieben wird, sondern es geht um hunderte unterschiedliche Produkte, die unter dem Begriff der Legal Highs zusammengefasst werden. Genauso wie Medikamente auch nicht alle nur Kopfschmerztabletten sind; aber alle Kopfschmerztabletten sind eben Medikamente. Ich denke, ihr habt es verstanden.

Im Folgenden ein paar wichtige Legal High Gruppen, also die wichtigsten Vertreter sozusagen. In dieser Liste geben wir euch ein paar Kurzinformationen. Wenn ihr dann den entsprechenden Link klickt, kommt ihr auf eine Seite mit weiteren Details und informativeren Ausführungen. Hier nun die Liste:

 

Kräuter, Rinden, Harze, …

So wie Tee, Kaffee und Alkohol, so sind auch Räucherwerke aus Pflanzenteilen gesellschaftlich angesehen und werden nicht so kritisch beäugt, wie die „Räuchermischungen“ genannten Legal Highs. Jedoch können auch diese traditionellen und teils bis auf Urkulturen zurückgehenden Räucherwerke starke Auswirkungen auf Körper und Geist haben. Es sind im Grunde die Vorläufer der heutigen, stärkeren und teils chemischen Legal Highs.

 

Weitere natürliche Legal Highs

Dementgegen gibt es auch noch die Betelnuss, das Kanna, die Hawaiianische Holzrose, diverse Kakteen, Lianen und Bodendecker, das Salvia divinorum, etliche Pilze und, und, und. Viele natürliche Legal Highs sind in unseren Vegetationszonen sowie in unserer Kultur gar nicht bekannt. Manche sind aber verboten. In anderen Ländern wiederum, vor allem in jenen mit indigen Völkern, sind sie Gang und Gebe.

 

Räuchermischungen

Wer sich schon ein bisschen durch unsere Seite geklickt hat, der wird diese Art der Legal Highs natürlich kennen. Vielleicht bist du, lieber Leser, auch direkt durch die Recherche zu Räuchermischungen hier gelandet. Oder du bist Konsument und möchtest dich endlich einmal umfassend zum Thema informieren. Wie dem auch sei, Räuchermischungen sind mit (chemischen) Wirkverstärkern und Aromen versetzte Kräuter, die schwach bis sehr stark entspannend oder belebend wirken können. Es gibt viele verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Aromen, Wirkungen und Intensitäten.

 

Tabletten, Pillen und Kapseln

Es gibt unterschiedliche dieser Legal Highs. Sie können entspannend wirken, ein High verursachen, euphorisch machen, einen Rausch auslösen, erregend wirken, psychodelische Episoden auslösen und dergleichen mehr. Es gibt, dieser wilden Zusammenfassung entgegen, auch solche Legal High Pillen oder Kapseln, die auch einfach nur wie ein Energydrink wirken, weil sie ähnliche Inhaltsstoffe haben. Zudem gibt es sie in vielen Formen und Farben. Wir haben sie hier aufgrund der ähnlichen Form und der oralen Einnahmeart wegen zusammengefasst.

 

Badesalze

Badesalze sind so ziemlich die schlimmsten Legal Highs, die es gibt. Sie hatten vor ein paar Jahren ihr trauriges mediales Highlight als „Zombie“-Droge, nachdem ein Konsument, der augenscheinlich Badesalze eingenommen hatte, sich darin versuchte, einen anderen Menschen in beißender Manier Fleisch aus dem Körper zu arbeiten. Das Problem bei Badesalzen: sie sind komplett chemisch, meist in ihrer Wirkung nicht vorhersehbar und sie haben bei falscher Dosierung (also fast immer) negative Auswirkungen auf Körper und Geist.

 

Poppers

Eins vorweg: Poppers sind unseres Wissens nach im deutschsprachigen Raum nicht legal. Es gibt aber Länder, in denen sie nicht verboten sind, weshalb man sie daher als Legal Highs einschätzen kann. Es handelt sich bei Poppers um chemische Flüssigkeiten, deren Dämpfe inhaliert werden. Die verwendeten Chemikalien wurden früher in der gleichen Darreichungsform gegen Angina Pectoris angewandt – bis dann bekannt wurde, dass die gefäßweitende Wirkung auch für Rauschzustände und als Aphrodisiakum ausgenutzt wurde.